Dies ist ein zweiter News-Beitrag zum Testen der Funktionen

Dies ist ein zweiter News-Beitrag zum Testen der Funktionen

Lange Zeit war die Bezeichnung Ingenieur eng mit dem Militär verbunden. Frauen waren von der höheren Bildung ausgeschlossen, und traditionelle Geschlechterrollen taten ihr Übriges, damit der Ingenieurberuf ein männlicher wurde. Wo waren die Frauen? Einige haben sich nach vorn gewagt.

Technische Glanzleistungen gab es schon in der Antike, den Begriff Ingenieur hingegen nicht. In der Antike waren es ­Architekten, die in verantwortlicher Stellung technisch und organisatorisch anspruchsvolle Aufgaben lösten oder komplexe Anlagen planten und realisierten. «Für Techniker, die sich mit mechanischen Prinzipien oder In­strumenten beschäftigten, gab es Berufsnamen, die sich aus den Begriffen mechaniké oder mechané ableiten. Das lateinische Wort ingenium bedeutet dagegen Geist oder scharfer Verstand und bezeichnet im Mittelalter die Experten für Kriegsgerät. Der frühere Inge­nieur (ingeniarus) war denn auch Baumeister für Festungen, Schlossanlagen, Wasserbau oder Mühlen und er war Organisator zur Eroberung befestigter Anlagen.»

Die Universität Leiden (Niederlande) bot schon zu Beginn des 17. Jahrhunderts Vorlesungen in Zählkunst und Landmessen für Ingenieure an. Eine Spezia­li­sierung der Fachrichtungen begann zuerst im Mili­täringe­nieurwesen in Frankreich: In Paris entstanden 1720 die Ecole d’Artillerie, 1747 die Ecole des Ponts et Chaussées und 1794 die Ecole Polytechnique. Es folgten polytechnische Schulen in Prag (1806), Wien (1815) und Berlin (1821). In der Schweiz eröffneten 1853 die Ecole des ingénieurs de l’Université de Lausanne (heute Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne EPFL) und 1855 das Polytechnikum in Zürich (heute Eidgenössische Technische Hochschule ETH). Die zivile Entwicklungslinie des Ingenieurberufs geht direkt vom Handwerk aus.