Jahrestagung 2019 in Hannover

Potsdam-Alter-Markt-1-lll

Vierte Jahrestagung der Gesellschaft für Bautechnikgeschichte 2019
ausgerichtet in Zusammenarbeit mit dem
Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege

9. bis 11. Mai 2019 in Hannover

Anmeldung bis 7. April 2019: marina.uphus@nld.niedersachsen.de Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, ob Sie an der Exkursion teilnehmen. Bitte überweisen Sie den Tagungsbeitrag (30 Euro Mitglieder; 50 Euro Nichtmitglieder; 25 Euro Exkursion) mit der Anmeldung: GLS Bank, IBAN: DE63 4306 0967 1158 5219 00

Achtung: Die Anzahl der Plätze auf der Exkursion ist begrenzt. Plätze werden nach Eingang der Anmeldung und Überweisung Exkursionsbeitrag vergeben.

Hotelempfehlungen:

→ Mercure City Hotel Hannover (direkt nebenan)
→ Lühmann‘s Hotel am Rathaus
→ DORMERO
→ ibis budget

PROGRAMM

→ Programm (PDF-Datei)

Reparieren – Ertüchtigen – Erhalten
Ansätze und Strategien seit der Antike

Bauwerke zählen zu den langlebigsten Produkten menschlicher Tätigkeit. Dennoch müssen auch Bauwerke laufend unterhalten, repariert und an neue Nutzungserfordernisse angepasst werden, bis hin zur Wiederherstellung und Verbesserung der Standsicherheit und grundlegender bauphysikalischer Funktionen.

Die Jahrestagung lädt dazu ein, sowohl Einzelbeispiele („Ansätze“) als auch etablierte Praktiken vorzustellen. Dabei können sowohl diachrone Untersuchungen als auch synchrone Studien vorgestellt werden.

Donnerstag, 9. Mai 2019

10:00–11:30 Vorabbesichtigung
Kuppel- und Dachkonstruktion Neues Rathaus Hannover
Treffpunkt: Haupteingang, Trammplatz 2, 30159 Hannover

Vortragssaal, Niedersächsisches Landesmuseum

13:30     Begrüßung
Katja Lembke, Leiterin Niedersächsisches Landesmuseum Hannover
Christina Krafczyk, Präsidentin Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege
Stefan M. Holzer, 1. Vorsitzender der Gesellschaft für Bautechnikgeschichte

Tagungsthema

14:00–14:25 Laura Pecchioli, Axel Gering (Berlin)
Terrae Motus – Reparatur und Prävention. Bauen in der antiken Hafenstadt Ostia

14:25–14:50 Bernd Adam (Garbsen)
Die Reparatur der setzungsgeschädigten Lambertikirche in Lüneburg.
Ein Gemeinschaftsprojekt konkurrierender Baumeister in der Mitte des 18. Jahrhunderts

14:50–15:15 Dominik Jelschewski, Alexander Wiesneth (München)
Dach- und Gewölbereparaturen an den barocken Schlössern Nymphenburg und Schleißheim

15:15–15:45 Kaffee

15:45–16:10 Martin Gantner (Zürich)
Ertüchtigungen der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts an zentralschweizerischen barocken
Kirchendachwerken mit unterbrochener Zerrbalkenlage

16:10–16:35 Jasmin Schäfer (Zürich)
Erfolg und Scheitern eines Grubenmannschen Konstrukionsprinzips

16:35–17:00 Michael Maria Bastgen (Cottbus/Berlin)
Rüth versus Pirlet. Ein Professorenstreit über die Sicherung des Kölner Doms (1926–1929)

17:00–17:30 Kaffee

17:30–17:55 Christiane Weber (Innsbruck)
Die Unterfangung des Straßburger Münsterturms in Eisenbeton (1903–1925)

17:55–18:20 Anna Luib (Bamberg)
Systemgerechte Sanierungen? Reparaturen an historischen Rathäusern seit 1975

18:20–18:45 Andreas Putz (München)
„Komplexe Rekonstruktion“. Zur Kritik der industriellen Baureparatur

18:45–19:15 Pause

Förderpreis der Gesellschaft für Bautechnikgeschichte 2019

Kuppelhalle, Niedersächsisches Landesmuseum

19:15 Verleihung

Öffentlicher Abendvortrag
Auf Einladung des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege

19:45 Uta Hassler (Karslruhe)
Konstruktionswissenschaft als Programm und Utopie: Was kann Bautechnikgeschichte wollen?

20:30 Empfang

Freitag, 10. Mai 2019

Laufende Projekte und Forschungsvorhaben

9:00–9:25 Moritz Reinäcker (Braunschweig)
Zu den römischen Brücken des Aostatals

9:25–9:50 Marlene Kleiner (Köln)
Konvention und Innovation. Handwerkstraditionen zwischen Antike und Mittelalter

9:50–10:15 Manuel Maissen (Zürich)
Von Haspelsternen und Prinzipalbögen: Spätgotischer Baubetrieb in Graubünden

10:15–10:45 Kaffee

10:45–11:45 Posterpräsentationen

11:45–12:10 Raimund Mair (Innsbruck)
Der Augsburger Hochablass als Motor der vorindustriellen Wirtschaft

12:10–12:35 Wilko Potgeter (Zürich)
Sichtbackstein in Zürich 1884–1914

12:35–14:00 Mittagspause

14:00–14:25 Berthold Burkhardt (Braunschweig)
Das Circuszelt – ein Klassiker mobiler Textilkonstruktionen

14:25–14:50 Valentin Gillet (Zürich)
Keramikarchitektur in Paris, 1900–1914. Eine Fallstudie, das Wohnhaus 15 rue Perrichont

14:50–15:15 Roland May (Cottbus)
Bauingenieure am Bauhaus = Bauhausingenieure?
Ein Beitrag zum 100. Geburtstag einer vermeintlich erschöpfend untersuchten Institution

15:15–15:40 Steffen Marx (Hannover)
Mit Highspeed übers Denkmal. Umgang mit bestehenden Eisenbahnbrücken

15:40–16:00 Kaffee

Mitgliederversammlung
Veranstaltungsraum , Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege , Scharnhorststraße 1, 30175 Hannover
(Bus 200 von H Hannover Maschsee/Sprengel Museum nach H Hannover Emmichplatz/
Musikhochschule, alle 10 min., ca. 10 min. Fahrzeit)

17:00 Ordentliche Mitgliederversammlung der Gesellschaft für Bautechnikgeschichte

20:00 Gemeinsames Abendessen

Samstag, 11. Mai 2019

Exkursionsprogramm

9:00–17:00 Busexkursion (Teilnahme bitte bei Anmeldung angeben)
Treffpunkt: Niedersächsisches Landesmuseum, Rückkehr: Hannover Hbf
Sanatorium Dr. Barner (Braunlage)
Schieferprojekt Museum Mönchehaus (Goslar)
Weltkulturerbe Erzbergwerk Rammelsberg (Goslar)


Archiv

→ Call for Papers (PDF)

[CALL FOR PAPERS]

Reparieren – Ertüchtigen – Erhalten
Ansätze und Strategien seit der Antike

Bauwerke zählen zu den langlebigsten Produkten menschlicher Tätigkeit. Dennoch müssen auch Bauwerke laufend unterhalten, repariert und an neue Nutzungserfordernisse angepasst werden, bis hin zur Wiederherstellung und Verbesserung der Standsicherheit und grundlegender bauphysikalischer Funktionen.

Die Jahrestagung lädt dazu ein, sowohl Einzelbeispiele („Ansätze“) als auch etablierte Praktiken vorzustellen. Dabei können sowohl diachrone Untersuchungen als auch synchrone Studien vorgestellt werden.

[CALL FOR PAPERS] / [CALL FOR POSTERS]

Berichte aus Forschung und Praxis der Bautechnikgeschichte

Vorgestellt werden sollen Thematik, Fragen, Hypothesen und Ergebnisse aktueller Forschungsvorhaben und Praxisprojekte aus dem Bereich der Bautechnikgeschichte. Angebote für Vorträge und Posterpräsentationen sind gleichermaßen willkommen.

Interessierte werden gebeten, bis zum 15. Oktober 2018 einen Abstract von nicht mehr als 300 Wörtern (mit Angabe der Sektion) sowie einen kurzen Lebenslauf an info@bautechnikgeschichte.org zu senden. Es ist geplant, die Tagungsbeiträge zu publizieren.

Eine Rückmeldung auf Vortragsvorschläge und die Bekanntgabe des Programms erfolgt bis Mitte November 2018.