Tracing the Past Online-Symposium „Modelling Medieval Vaults“, 19.-20. August 2021


Nach dem Erfolg des letzten Symposiums zum Projekt „Tracing the Past: English Medieval Vaults“ der Universität Liverpool findet am 19. und 20. August 2021 die zweite Ausgabe zum Thema „Modelling Medieval Vaults“ statt. In einer Vielzahl von Keynotes und Vorträgen werden digitale Vermessungstechniken, Reverse Engineering und 3D-Rekonstruktionen präsentiert. Die Teilnahme am Symposium ist kostenlos, die Anmeldung erfolgt über Eventbrite.

→ Programm des Symposiums und weitere Informationen
→ Anmeldung zum Symposium via Eventbrite (gratis)

Jahrestagung  GBTG Entwicklung von Erhaltungsstrategien für den Leuchtturm Roter Sand


Für den Leuchtturm Roter Sand nordöstlich der Insel Wangerooge wird derzeit eine Erhaltungsstrategie erarbeitet. Auf Einladung der Präsidentin des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege startete die Gesellschaft für Bautechnikgeschichte einen Aufruf, der nach der gesellschaftsinternen Expertise zu diesem Thema fragte. In einem Workshop am 8. März 2021 beteiligten sich unsere Mitglieder Stefan Holzer, Christina Krafczyk und Werner Lorenz mit den Betreibern und dem Vorstand der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Steffen Skudelny, und erörterte die bautechnikgeschichtlichen Denkmalwerte und mögliche Erhaltungsszenarien.

→ Weitere Informationen zur Geschichte des Bauwerks auf der Website des Fördervereins Leuchtturm Roter Sand

Jahrestagung  GBTG Appell zur Erhaltung der Ziegelei-Manufaktur Glindow


Der Betrieb der Ziegelei-Manufaktur Glindow, die seit 1866 einen der letzten bestehenden Ringofen betreibt, soll eingestellt werden. Die Ziegelei-Manufaktur Glindow mit ihrem bis heute dauernden Betrieb ist nicht nur ein materielles, sondern auch immaterielles Zeugnis einer wichtigen und grundlegenden Entwicklung der Ziegeleitechnik, deren Bedeutung über die reine Technikgeschichte weit hinausreicht. Die durch die aktuelle wirtschaftliche Lage erzwungene Einstellung ihres Betriebes wäre sehr zu bedauern. Die Gesellschaft für Bautechnikgeschichte appelliert deshalb an alle Verantwortlichen, mögliche Unterstützer/innen und Kund/innen wie auch Presse und Öffentlichkeit sich mit allen Kräften für den Weiterbetrieb der Ziegelei-Manufaktur Glindow zu engagieren.

→ Appell zur Erhaltung der Ziegelei-Manufaktur Glindow (PDF-Datei)

Postkarte Berlin-Johannisthal 1910 Ehem. Luftfahrtzentrum Berlin-Johannisthal soll abgerissen werden


Auf dem Gelände der Luftfahrtindustrie am ehemaligen Flugplatz und Luftschiffhafen in Berlin-Johannisthal sollen die letzten baulichen Zeugnisse dieser Epoche einer Wohnüberbauung weichen. Dazu wurde der seit DDR-Zeit bestehende Denkmalstatus der Fabrikationshallen aufgehoben und das Gewerbegebiet in Wohngebiet umgewidmet. Die Bebauungspläne können noch bis Freitag, 4. Juni 2021 über die → Website der Stadtentwicklung Berlin kommentiert werden.

→ Weitere Informationen zum Flugplatz Berlin-Johannisthal (PDF)
→ Bebauungsplan auf der Website der Stadtentwicklung Berlin

BrickVaultsBeyond Buch „Gerüste und Hilfskonstruktionen im historischen Baubetrieb“ erschienen


Stefan M. Holzers neue Monografie entwirft ein lebendiges Bild von der Technik, die auf historischen Baustellen von der Antike bis zum Ersten Weltkrieg zum Einsatz kam: Die Arbeits-​ und Transportgerüste sowie die Lehrgerüste der Vergangenheit sind ein faszinierender Bestandteil der Bautechnikgeschichte. Sie haben aber bestimmungsgemäß an den Bauwerken nur geringe Spuren hinterlassen, so dass die historischen Herstellungstechniken oft geheimnisvoll und schwer ergründbar erscheinen. Mit diesem Buch wird ein Referenzwerk der Bautechnikgeschichte vorgelegt, das darüber hinaus für die Planungspraxis von Bauingenieuren und Architekten beim Bauen im Bestand und unter Denkmalschutz wichtiges Know-​how bereithält.

→ Pressetext und Eintrag bei Ernst & Sohn

BacksteinstadtZuerich Buch „Backsteinstadt Zürich: Der Sichtbackstein-Boom zwischen 1883 und 1914“ erschienen


Das Buch entspringt einem Forschungsprojekt von Stefan M. Holzer und Wilko Potgeter (→ ETH Zürich, Institut für Denkmalpflege und Bauforschung). Ausge­hend von Archivrecherchen und einer Spurensuche am erhal­tenen Baubestand wird der mit der Landesausstellung 1883 einsetzende Sichtbackstein-Boom erstmals in seinen zeitlichen, räumlichen und bautechnischen Dimensionen detailliert nach­gezeichnet. Reich illustriert mit historischen und neuen Foto­grafien, Detailaufnahmen und Diagrammen ist das Buch ein Grundlagenwerk zur Entwicklungsgeschichte des Sichtback­steins in Zürich. 

→ Pressetext und Eintrag bei Park Books

Konstruktionssprachen Tagungsband „Konstruktionssprachen. Überlegungen zur Periodisierung von Bautechnikgeschichte“ erschienen


Der Tagungsband zum gleichnamigen internationalen Kolloquium, das zu Ehren von Werner Lorenz von den Mitarbeitern des ehemaligen Lehrstuhls Bautechnikgeschichte und Tragwerkserhaltung der BTU Cottbus in Kooperation mit der Gesellschaft für Bautechnikgeschichte veranstaltet wurde, ist nun in der Schriftenreihe → „Kulturelle und technische Werte historischer Bauten“ erschienen. Die Beiträge beleuchten aus unterschiedlichen Perspektiven das von Lorenz vorgeschlagene Konstruktionssprachenmodell zur Periodisierung von Bautechnikgeschichte.

Ingenieurbauführe Ingenieurbauführer Berlin erschienen


Pünktlich zum 100. Geburtstag von Groß-Berlin ist der „Ingenieurbauführer Berlin“ im Imhof Verlag erschienen. Ingesamt 111 Bauwerke von konstruktionsgeschichtlicher Bedeutung werden unterteilt in zehn Kategorien auf 400 reich illustrierten Seiten fundiert wie anschaulich vorgestellt und eingeordnet. Wir danken unseren Mitgliedern Werner Lorenz, Roland May und Ines Prokop sowie Hubert Staroste, die mit ihrem Werk unserem satzungsgemäßen Ziel, die Geschichte von Technik und Konstruieren im Bauwesen auch einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen, in herausragender Weise nachkommen.

Nibelungenbrücke Zwei neue Einträge in der Datenbank „Bedrohte Zeugnisse“


Gleich zwei bautechnikgeschichtlich bedeutende Brücken sind durch geplante Neubauten vom Abbruch bedroht. Die 745 m lange Nibelungenbrücke bei Worms ist eines der wichtigsten Zeugnisse für die Entwicklung des Spannbetonbaus und soll 2025 ersetzt werden. Gleichzeitig soll in Hamburg die Sternbrücke ebenfalls einem Neubau weichen, wozu die „Initiative Sternbrücke“ eine Petition initiiert hat.

→ Eintrag Nibelungenbrücke, Worms
→ Eintrag Sternbrücke, Hamburg

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