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Buch „Eiserne Eremitage: Bauen mit Eisen im Russland der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts“ erschienen

 

Der neuste Band in der „Edition Baugeschichte“ beschäftigt sich mit der St. Petersburger Eremitage als Gegenstand interdisziplinärer, ingenieurmäßiger Bauforschung. Verfasst wurde das zweibändige Werk von Sergej G. Fedorov, Bernhard Heres und Werner Lorenz. Die sorgfältige Studie verändert unseren Blick auf die Frühgeschichte des Stahlbaus – im Verständnis der Entwurfs-, Konstruktions- und Bauprozesse eines solchen Großprojekts, vor allem aber auch hinsichtlich der bereits weit zurückreichenden Traditionslinien des russischen Eisenbaus. 

→ Eintrag bei Ernst & Sohn

Diana Nimes Tagungsband der Vierten Jahrestagung der Gesellschaft für Bautechnikgeschichte erschienen


Vom 9. bis 11. Mai 2019 fand in Hannover die Vierte Jahrestagung der Gesellschaft für Bautechnikgeschichte in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege statt. Die Jahrestagung stand unter dem Thema „Reparieren – Ertüchtigen – Erhalten: Ansätze und Strategien seit der Antike“ und der zugehörige Tagungsband ist nun im Handel erhältlich.

→ Eintrag beim Michael Imhof Verlag
→ Eintrag und Rückblick zur Jahrestagung 2019

Diana Nimes ICE-Themenheft zu Schalen erschienen


Unser Mitglied Eberhard Pelke war sechs Jahre in der Schriftleitung der Proceedings of the Instituion of Civil Engineers für die Zeitschrift „Engineering History and Heritage“. Zum Abschluss seiner Mitwirkung erschien kürzlich ein Themenheft zur Erhaltung und Ertüchtigung Schalen mit Beiträgen von Olga Arkhipkina, Eugen Brühwiler sowie Forschergruppen um Sebastian Kaminski, Manfred Curbach und Philipp Riegelmann.

→ Link zum Themenheft „Schalen“

Diana Nimes Erstes Zürcher Kolloquium zur Bauforschung (Hybrid, 4. Oktober 2021)


Die Professur für Bauforschung und Konstruktionsgeschichte der ETH Zürich richtet in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Bautechnikgeschichte am Montag, 4. Oktober 2021 das erste Zürcher Kolloquium zur Bauforschung aus. Das Thema der ersten Veranstaltung ist „Lehrgerüste und Gewölbe-Bau“, wozu Stefan Holzer (ETH Zürich), Ulrike Heckner und Hans Meyer (LVR-​Amt für Denkmalpflege im Rheinland), Louis Vandenabeele (ETH Zürich), David Wendland (BTU Cottbus-​Senftenberg) und Hermann Schlimme (TU Berlin) neue Erkenntnisse und Überlegungen aus laufenden Forschungsprojekten präsentieren werden.

Das Kolloquium findet in einer hybriden Form an der ETH Zürich und online über Zoom statt. Die Teilnahme in Präsenz und online ist kostenlos, es wird jedoch um eine Anmeldung via E-​Mail an Dr. Clemens Voigts (voigts@arch.ethz.ch) bis 29. September 2021 gebeten.

→ Programm und Abstracts zu den Vorträgen

Jahrestagung  GBTG Entwicklung von Erhaltungsstrategien für den Leuchtturm Roter Sand


Für den Leuchtturm Roter Sand nordöstlich der Insel Wangerooge wird derzeit eine Erhaltungsstrategie erarbeitet. Auf Einladung der Präsidentin des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege startete die Gesellschaft für Bautechnikgeschichte einen Aufruf, der nach der gesellschaftsinternen Expertise zu diesem Thema fragte. In einem Workshop am 8. März 2021 beteiligten sich unsere Mitglieder Stefan Holzer, Christina Krafczyk und Werner Lorenz mit den Betreibern und dem Vorstand der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, Steffen Skudelny, und erörterte die bautechnikgeschichtlichen Denkmalwerte und mögliche Erhaltungsszenarien.

→ Weitere Informationen zur Geschichte des Bauwerks auf der Website des Fördervereins Leuchtturm Roter Sand

Jahrestagung  GBTG Appell zur Erhaltung der Ziegelei-Manufaktur Glindow


Der Betrieb der Ziegelei-Manufaktur Glindow, die seit 1866 einen der letzten bestehenden Ringofen betreibt, soll eingestellt werden. Die Ziegelei-Manufaktur Glindow mit ihrem bis heute dauernden Betrieb ist nicht nur ein materielles, sondern auch immaterielles Zeugnis einer wichtigen und grundlegenden Entwicklung der Ziegeleitechnik, deren Bedeutung über die reine Technikgeschichte weit hinausreicht. Die durch die aktuelle wirtschaftliche Lage erzwungene Einstellung ihres Betriebes wäre sehr zu bedauern. Die Gesellschaft für Bautechnikgeschichte appelliert deshalb an alle Verantwortlichen, mögliche Unterstützer/innen und Kund/innen wie auch Presse und Öffentlichkeit sich mit allen Kräften für den Weiterbetrieb der Ziegelei-Manufaktur Glindow zu engagieren.

→ Appell zur Erhaltung der Ziegelei-Manufaktur Glindow (PDF-Datei)

Postkarte Berlin-Johannisthal 1910 Ehem. Luftfahrtzentrum Berlin-Johannisthal soll abgerissen werden


Auf dem Gelände der Luftfahrtindustrie am ehemaligen Flugplatz und Luftschiffhafen in Berlin-Johannisthal sollen die letzten baulichen Zeugnisse dieser Epoche einer Wohnüberbauung weichen. Dazu wurde der seit DDR-Zeit bestehende Denkmalstatus der Fabrikationshallen aufgehoben und das Gewerbegebiet in Wohngebiet umgewidmet. Die Bebauungspläne können noch bis Freitag, 4. Juni 2021 über die → Website der Stadtentwicklung Berlin kommentiert werden.

→ Weitere Informationen zum Flugplatz Berlin-Johannisthal (PDF)
→ Bebauungsplan auf der Website der Stadtentwicklung Berlin

BrickVaultsBeyond Buch „Gerüste und Hilfskonstruktionen im historischen Baubetrieb“ erschienen


Stefan M. Holzers neue Monografie entwirft ein lebendiges Bild von der Technik, die auf historischen Baustellen von der Antike bis zum Ersten Weltkrieg zum Einsatz kam: Die Arbeits-​ und Transportgerüste sowie die Lehrgerüste der Vergangenheit sind ein faszinierender Bestandteil der Bautechnikgeschichte. Sie haben aber bestimmungsgemäß an den Bauwerken nur geringe Spuren hinterlassen, so dass die historischen Herstellungstechniken oft geheimnisvoll und schwer ergründbar erscheinen. Mit diesem Buch wird ein Referenzwerk der Bautechnikgeschichte vorgelegt, das darüber hinaus für die Planungspraxis von Bauingenieuren und Architekten beim Bauen im Bestand und unter Denkmalschutz wichtiges Know-​how bereithält.

→ Pressetext und Eintrag bei Ernst & Sohn

Nibelungenbrücke Zwei neue Einträge in der Datenbank „Bedrohte Zeugnisse“


Gleich zwei bautechnikgeschichtlich bedeutende Brücken sind durch geplante Neubauten vom Abbruch bedroht. Die 745 m lange Nibelungenbrücke bei Worms ist eines der wichtigsten Zeugnisse für die Entwicklung des Spannbetonbaus und soll 2025 ersetzt werden. Gleichzeitig soll in Hamburg die Sternbrücke ebenfalls einem Neubau weichen, wozu die „Initiative Sternbrücke“ eine Petition initiiert hat.

→ Eintrag Nibelungenbrücke, Worms
→ Eintrag Sternbrücke, Hamburg

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